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Energetische Bewertung nach FW 309-1:2014

COMUNA-metall kann ab sofort Bescheinigungen über die energetische Bewertung nach FW 309-1:2014 (Primärenergiefaktor) ausstellen. Näheres erfahren Sie unter der Tel.Nr. 05224-91197-11 oder unter v.meier@comuna-metall.de.

 

 

Kiel-Pries: Neue Energiezentrale mit BHKW für die Wohnanlage Wagnerring

Die Wohnanlage Wagnerring/Buschblick in Kiel-Pries erhält eine neue Energiezentrale. Ein alter ölbetriebener Kraftwerksblock wurde durch eine neue Energiezentrale mit Kraft-Wärme-Kopplung ersetzt.

Zum Einsatz kam ein gasbetriebenes Blockheizkraftwerk (Fabr. COMUNA-metall) des Typs 2726-02 mit einer elektrischen Leistung von 50 kW und einer thermischen Leistung von ca. 105 kW (inkl. Brennwerttauscher). Errichtet und betrieben wurde das BHKW im Auftrag der Wertgrund Immobilien AG durch die Stadtwerke Kiel.

Mit dieser neuen Energiezentrale werden insgesamt 178 Haushalte auf 11.000 qm mit Wärme und Strom versorgt. Gegenüber der bisherigen Technik werden pro Jahr ca. 257 t bzw. 40 % CO2-Emissionen vermieden - ein wirksamer Beitrag zum Klimaschutz.

Foto: Stadtwerke Kiel

 

Achern: Erneuerung der BHKW-Anlage nach zehn Jahren Betriebsdauer

Zehn Jahre lang tat das Blockheizkraftwerk des Typs 2726-02 zuverlässig seinen Dienst. Mit einer elektrischen Leistung von 50 kW und einer Wärmeleistung von 100 kW deckte es einen wesentlichen Teil des Energiebedarfs der Gemeinschaftsschule Achern ab.

Nun wurde es durch die Stadt Achern in Zusammenarbeit mit der E1 Energiemanagement GmbH grundlegend erneuert. Diese Investition ist nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern auch ökonomisch vorteilhaft: Denn in den nächsten zehn Jahren wird damit eine Minderung der CO2-Emissionen um 670 t, aber auch eine Kostenreduktion um 250.000 € erreicht werden.

Kein Wunder, dass sich die Projektbeteiligten freuen - (v.l.n.r.) Ralf Schrauder (E1 Energiemanagement), Martin Meier (Hausmeister der Gemeinschaftsschule) und Stefanie Berger (Fachgruppe Gebäudemanagement, Stadt Achern) (Foto: Stadt Achern).

Studie: Die Rolle der KWK in der Energiewende

Eine Kurzstudie des Bundesverbands Kraft-Wärme-Kopplung (BKWK) bestätigt die wichtige Rolle, die die Technologie der Kraft-Wärme-Kopplung bzw. Blockheizkraftwerke auch künftig in einem zunehmend durch regenerative Energien bestimmten Energiemarkt spielen werden. Insbesondere in Zeiten der sog. "Dunkelflauten" (fehlende Stromerzeugung aus Wind- und Solarenergie) können Blockheizkraftwerke den dann benötigten Strom mit hoher Effizienz bereitstellen.

Erhältlich ist diese Studie beim BKWK; sie kann auch vom Downloadbereich dieser Website heruntergeladen werden.

Kirchditmold: Neuer Glanz für die Heizzentrale der Vereinigte Wohnstätten e.G./COMUNA-metall liefert zwei BHKW-Module an die Städtischen Werke AG Kassel

Zum Wohngebiet der Vereinigte Wohnstätten 1889 eG in Kirchditmold gehören ca. 600 Wohneinheiten, die in Reihenhäusern und 2-4-geschossigen Mehrfamilienhäusern harmonisch aufeinander abgestimmt eine nahezu dörfliche Einheit bilden. Zur Verbesserung und Aufrechterhaltung der Umweltbilanz werden im Endausbau zwei Blockheizkraftwerke mit Brennwertnutzung und Pufferspeicher errichtet, die von zwei konventionell befeuerten Spitzenlastkesseln unterstützt werden. Die Städtischen Werke Kassel übernehmen die gesamte technische Anlagenbetriebsführung einschließlich Nahwärmenetz, Übergabestationen und dezentraler Warmwasser­bereitung sowie die Mieterdirektabrechnung für Wärme und Warmwasser.

Mit den beiden erdgasbetriebenen BHKW-Anlagen mit einer elektrischen/thermischen Leistung von jeweils 50 kW/105 kW wird pro Jahr eine Primärenergieeinsparung von 21 % bzw. eine Reduzierung der CO2-Emissionen in Höhe von 2.360 t erreicht.

Bereits im Jahr 2001 wurden die Stadtwerke mit dem Bau und Betrieb einer Wärmeversorgung der Liegenschaften in Kirchditmold beauftragt. In fünf Bauabschnitten wurden die insgesamt 95 Häuser über eine Nahwärmeleitung an die Heizzentrale angeschlossen. Die Liegenschaft wurde mit Wärme aus zwei konventionellen Niedertemperaturkesseln versorgt. Die Vertragspartner entschlossen sich zu einer frühzeitigen Verlängerung des Vertrags bis 2035 bei gleichzeitiger Sanierung der Heizzentrale. Kern dieser Optimierung war die Installation zweier Blockheizkraftwerke, die durch einen neuen Gasbrennwertkessel und einen bestehenden bivalenten Niedertemperaturkessel unterstützt werden. Damit wurde eine deutliche Einsparung von Energiekosten möglich.

Spitzenlastkessel des Herstellers Viessmann                     Rechts: Brennwertkessel mit 575 kW                                     Links: bivalenter Niedertemperaturkessel mit 1.400 kW.

Das erste von zwei BHKW-Modulen des Typs 2726-02 zur Grundlastabdeckung.

Bei der Erarbeitung des Versorgungskonzeptes wurde großer Wert auf Energieeffizienz und Wirtschaftlichkeit gelegt. Die gewählte Leistung des BHKW gewährleistet die Grundlastabdeckung über eine besonders lange Laufzeit.

Zum Gesamtkonzept gehören auch die Mieterdirektabrechnung mit Mieterstromtarif sowie die automatische Datenfernüberwachung von Störmeldungen und Betriebszuständen der BHKW-Anlage auf der eigenen Leitwarte der Städtischen Werke Kassel (Betriebsführung). Auf Basis dieser Fernüberwachung ist eine schnelle Reaktion bei Anlagenstörungen möglich, so dass sich die Städtischen Werke Kassel als kompetente Ansprechpartner rund um die Uhr erweisen können.

Kontakt/Fotos: Städtische Werke AG Kassel, Königstor 3-13, 34117 Kassel
www.sw-kassel.de/geschaeftskunden, edl@sw-kassel.de, T 0561 – 782 2437.