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Kiel: Modernisierung der Energiezentrale Fritz-Reuter-Straße

Die Stadtwerke Kiel haben die Energiezentrale zur Versorgung der Großwohnanlage Fritz-Reuter-Straße in Kiel (ca. 300 Wohnungen) vom Energieträger Heizöl auf Erdgas umgestellt. In diesem Zusammenhang wurden zwei Erdgas-Niedertemperatur-Kessel mit einer Wärmeleistung von je 860 kW (Fabr. Viessmann) anstelle der bisherigen Ölkessel eingebaut.

Zugleich wurde durch COMUNA-metall eine neue BHKW-Anlage des Typs 2726-02 mit einer elektrischen Leistung von 50 kW und einer Wärmeleistung von ca. 95 kW errichtet. Auch die Gesamtsteuerung der Energiezentrale inkl. der Regelung und Überwachung der Nahwärmepumpen und des Heizkreises Hochhaus wurde durch COMUNA-metall geliefert und in Betrieb genommen.

Foto: BHKW-Modul 2726-02 (links im Bild)

Durch diese fortschrittliche Energieerzeugungslösung aus Brennstoffwechsel und Kraft-Wärme-Kopplung ist eine Reduzierung der CO2-Emissionen um ca. 370 t jährlich zu erwarten. Ein störungsfreier und wirtschaftlicher Betrieb der BHKW-Anlage ist durch den Abschluss eines 15-Jahres-Vollwartungsvertrages zwischen dem Anlagenbetreiber Stadtwerke Kiel und COMUNA-metall sichergestellt.

 

Energy Efficiency Award 2020 geht erneut an unseren Kunden EDG

Mit ihrem Quartierskonzept rund um das Schulzentrum Nieder-Olm (Rheinland-Pfalz) hat die EnergieDienstleistungsGesellschaft Rheinhessen-Nahe mbH (EDG) nach 2019 im Jahre 2020 erneut den Energy Efficiency Award der Deutschen Energieagentur erhalten.

Mit dieser dezentralen Nahwärme- und Stromlösung werden ein Schulzentrum aus drei Schulen und vier Sporthallen, ein Schwimmbad sowie eine Traglufthalle im Wesentlichen über eine BHKW- und eine Holzhackschnitzelkesselanlage versorgt. Das BHKW wurde von COMUNA-metall hergestellt und eingebaut. Gegenüber einer konventionellen Energieversorgung werden die Energiekosten um 18 %, der Primärenergiebedarf um 26 % und die CO2-Emissionen sogar um 59 % verringert.

Einzelheiten zu diesem prämierten Projekt enthält ein Kurzfilm unter http://video.dmde.info/EDG_Energie_Award_2020-preview03.mp4.

 

Innovative Nahwärmeversorgung mit COMUNA-BHKW in Ilsfeld ausgezeichnet

Gerade ist ein innovatives Wärmeversorgungskonzept mit den Wärmequellen Abwasser, Biomasse und Kraft-Wärme-Kopplung in der Fachzeitschrift Energie & Management mit dem Titel "BHKW des Monats" ausgezeichnet worden. Im Rahmen dieses Projektes kommen zwei BHKW-Module von COMUNA-metall zum Einsatz.

Einzelheiten dieses Projektes sind einem Beitrag aus Energie & Management 13-14/2020 zu entnehmen (hier der Link zum Artikel).

 

Wärme- und Mieterstromversorgung im Bismarck-Carré/Biberach

Das ehemalige EVS-Verwaltungsgebäude in Biberach wurde durch einen Bauträger erworben, kernsaniert und in 28 Wohnungen umgewandelt. Gleichzeitig wurde ein Hotelanbau mit 109 Zimmern und 12 Apartments auf dem Gelände errichtet.


Im Auftrag der EnBW Sales & Solutions GmbH hat COMUNA-metall im Bismarck-Carre eine neue Energiezentrale errichtet.

Das 2019/2020 realisierte Strom- und Wärmeerzeugungskonzept sollte energieeffizient, umweltfreundlich und wirtschaftlich sein und zudem als Kern eine Versorgung der Wohnungen und der Hotelanlage berücksichtigen.

Im Rahmen dieser Arbeiten wurde eine BHKW-Anlage mit einer Leistung von 50 KW elektrisch und einer thermischen Leistung einschließlich Brennwertnutzung von bis zu 110 kW errichtet. Die Zusatzwärme für den Spitzenlastbedarf wird mit einem 400 KW Brennwertkessel erzeugt. Darüber hinaus wurden ein Pufferspeicher, ein Heizungsverteiler mit drei Heizkreisen sowie die Warmwasserbereitung getrennt für den Wohn- und Hotelbereich neu errichtet.

Durch die übergeordnete Steuerung und eine umfängliche Fernüberwachung der Gesamtanlage können die Wärmeerzeugungsparameter kontinuierlich beobachtet und optimiert werden. Somit ergibt sich während des Betriebes der Anlage die Möglichkeit, durch kleine Eingriffe die Wirtschaftlichkeit noch zusätzlich zu erhöhen.

Über eine intelligente Anlagenhydraulik wird rund 90% der erforderlichen Wärme durch das BHKW-Modul bereitgestellt. Die Restwärme wird über die Heizkessel mit großem Modulationsgrad, langen Laufzeiten bei niedriger Taktfrequenz erzeugt.

Für die BHKW-Anlage wurde ein Vollwartungsvertrag mit einer Laufzeit von zehn Jahren abgeschlossen. Insgesamt wird durch dieses Maßnahmenpaket eine Reduzierung der CO2-Emissionen von 207t/Jahr erreicht.

 

 

 

 

Änderung des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes verabschiedet

Im Rahmen des Kohleausstiegsgesetzes ist auch eine Änderung des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes (KWK-Gesetz) erfolgt.

Für Anlagen mit einer elektrischen Leistung von max. 50 kW gelten folgende Änderungen:

  • Die Fördersätze nach dem KWK-Gesetz wurden auf 8 ct/kWhel. (für eigengenutzten Strom) bzw. 16 ct/kWkel. (für in das allgemeine Netz eingespeisten Strom) verdoppelt, der Förderzeitraum aber zugleich auf 30.000 Vollbenutzungsstunden halbiert, so dass die Gesamtfördersumme für diese Anlagenklasse unverändert bleibt.
  • Es gilt - auch für KWK-Anlagen mit einer elektrischen Leistung von mehr als 50 kW - ab 2021 eine max. jährliche Förderobergrenze von 5.000 Vollbenutzungsstunden (in den Jahren 2021/2022), 4.000 Vollbenutzungsstunden (2023/2024) bzw. 3.500 Vollbenutzungsstunden (ab 2025). Damit wird bei Erreichen dieser Laufzeiten die Fördersumme in einem Zeitraum von gut sieben Jahren (bei Inbetriebnahme 2021) bis ca. achteinhalb Jahren (bei Inbetriebnahme ab 2025) erreicht.

  • Anlagen dieser Leistungsklasse brauchen künftig keine Betriebszeiten bei negativen Strompreisen an der Leipziger Strombörse (EEX) an den zuständigen Netzbetreiber mehr zu melden. Dies erspart den bisher erforderlichen Verwaltungsaufwand.

Die Förderlaufzeit wurde erweitert auf Anlagen, die bis zum 31.12.2029 in Dauerbetrieb genommen werden; die gesetzliche Fördersumme wurde auf 1,8 Mia. € jährlich erhöht.

Die Gesetzesänderung tritt rückwirkend zum 01.01.2020 in Kraft, steht aber unter dem Vorbehalt einer beihilferechtlichen Genehmigung der EU-Kommission. Erst wenn diese Genehmigung im Bundesanzeiger bekanntgegeben wird, werden die Neuregelungen angewandt.