BWKM-Schaltung für Brennwertkesselanlagen

Schaltbild BKSM

Die abgebildete Schaltung ist für Brennwertkessel konzipiert, die nicht über einen separaten Tauscher im Abgas verfügen. Ein besonderes Merkmal dieser Hydraulik ist die Einbindung des Brennwertkessels im Bypass zum Speicher. Die Schaltung kann um weitere BHKW-Module, Brennwertkessel oder auch durch in Reihe geschaltete NT-Kessel erweitert werden.

Vor- und Nachteile der BWKM-Schaltung (BWKM = BHKW - Brennwertkessel - Mischer)

+ Niedriege Betriebstemperatur der Brennwertkessel

+ Vorlauftemperatur kann sehr konstant gehalten werden

+ Geringe Starthäufigkeit von BHKW und Brennwertkessel

+ BHKW-Brennwerttauscher leicht integrierbar

- Erhöhter Regelungsaufwand

Für die Realisierung einer hocheffizienten Heizanlage auf Basis dieser Hydraulik sind verschiedene Voraussetzungen zu erfüllen. Hierzu gehören niedrige Rücklauftemperaturen des Heizungsnetzes, ein hoher Modulationsgrad der Brenner und ein ausreichend dimensionierter Pufferspeicher.

Aufgrund der hohen Komplexität der Steuerungsaufgaben sollte die Auswahl der Komponenten in enger Abstimmung mit uns erfolgen.

Funktion der Schaltung

Die gewünschte Netztemperatur wird mit Hilfe des Mischventils aus dem hohen Temperaturniveau von BHKW und Pufferspeicher (T14) und dem niedrigerem des Brennwertkessels (T15) geregelt. Die Solltemperatur des Brennwertkessels wird in Abhängigkeit vom Füllstand des Pufferspeichers gebildet. Hierbei bewirkt die Entladung des Speichers eine Anhebung und die Beladung des Speichers eine Absenkung der Solltemperatur des Brennwertkessels. Bei vollständig entladenem Pufferspeicher entspricht die Solltemperatur des Brennwertkessels der Solltemperatur des Netzes.

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