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Kirchditmold: Neuer Glanz für die Heizzentrale der Vereinigte Wohnstätten e.G./COMUNA-metall liefert zwei BHKW-Module an die Städtischen Werke AG Kassel

Zum Wohngebiet der Vereinigte Wohnstätten 1889 eG in Kirchditmold gehören ca. 600 Wohneinheiten, die in Reihenhäusern und 2-4-geschossigen Mehrfamilienhäusern harmonisch aufeinander abgestimmt eine nahezu dörfliche Einheit bilden. Zur Verbesserung und Aufrechterhaltung der Umweltbilanz werden im Endausbau zwei Blockheizkraftwerke mit Brennwertnutzung und Pufferspeicher errichtet, die von zwei konventionell befeuerten Spitzenlastkesseln unterstützt werden. Die Städtischen Werke Kassel übernehmen die gesamte technische Anlagenbetriebsführung einschließlich Nahwärmenetz, Übergabestationen und dezentraler Warmwasser­bereitung sowie die Mieterdirektabrechnung für Wärme und Warmwasser.

Mit den beiden erdgasbetriebenen BHKW-Anlagen mit einer elektrischen/thermischen Leistung von jeweils 50 kW/105 kW wird pro Jahr eine Primärenergieeinsparung von 21 % bzw. eine Reduzierung der CO2-Emissionen in Höhe von 2.360 t erreicht.

Bereits im Jahr 2001 wurden die Stadtwerke mit dem Bau und Betrieb einer Wärmeversorgung der Liegenschaften in Kirchditmold beauftragt. In fünf Bauabschnitten wurden die insgesamt 95 Häuser über eine Nahwärmeleitung an die Heizzentrale angeschlossen. Die Liegenschaft wurde mit Wärme aus zwei konventionellen Niedertemperaturkesseln versorgt. Die Vertragspartner entschlossen sich zu einer frühzeitigen Verlängerung des Vertrags bis 2035 bei gleichzeitiger Sanierung der Heizzentrale. Kern dieser Optimierung war die Installation zweier Blockheizkraftwerke, die durch einen neuen Gasbrennwertkessel und einen bestehenden bivalenten Niedertemperaturkessel unterstützt werden. Damit wurde eine deutliche Einsparung von Energiekosten möglich.

Spitzenlastkessel des Herstellers Viessmann                     Rechts: Brennwertkessel mit 575 kW                                     Links: bivalenter Niedertemperaturkessel mit 1.400 kW.

Das erste von zwei BHKW-Modulen des Typs 2726-02 zur Grundlastabdeckung.

Bei der Erarbeitung des Versorgungskonzeptes wurde großer Wert auf Energieeffizienz und Wirtschaftlichkeit gelegt. Die gewählte Leistung des BHKW gewährleistet die Grundlastabdeckung über eine besonders lange Laufzeit.

Zum Gesamtkonzept gehören auch die Mieterdirektabrechnung mit Mieterstromtarif sowie die automatische Datenfernüberwachung von Störmeldungen und Betriebszuständen der BHKW-Anlage auf der eigenen Leitwarte der Städtischen Werke Kassel (Betriebsführung). Auf Basis dieser Fernüberwachung ist eine schnelle Reaktion bei Anlagenstörungen möglich, so dass sich die Städtischen Werke Kassel als kompetente Ansprechpartner rund um die Uhr erweisen können.

Kontakt/Fotos: Städtische Werke AG Kassel, Königstor 3-13, 34117 Kassel
www.sw-kassel.de/geschaeftskunden, edl@sw-kassel.de, T 0561 – 782 2437.

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